Villenkolonie Hirschgarten: Begehrte Top-Wohnlage mit Tradition

Wohnanlage

Laut Capital-Immobilien-Kompass vom April 2013 gehört die Kolonie Hirschgarten zu den absoluten Top-Wohnlagen in Berlin. Denn hier stimmt einfach alles: Die Müggelspree vor der Haustür, ausgedehnte Grünflächen wie das Hirschgartendreieck direkt nebenan. Und dazu die nur wenige Minuten entfernte Altstadt Köpenick sowie die gute Verkehrsanbindung.

Diese Vorzüge entdeckte Bankdirektor Hirte schon im Jahr 1860, als er Wiesen erbte, die sog. "Hirschacker". Für ihn war hier der Ort an dem er künftig leben und eine Siedlung mit großen blühenden Gärten gründen wollte. Vom Gastwirt Konrad dem der "Goldene Hirsch" gehörte, kaufte er zusätzliche 33 Morgen Land. Im Juni 1870 gründete Hirte dann die Villenkolonie "Hirschgarten" und begann mit den ersten Bauarbeiten. Seine Grundidee war, dass sämtliche Straßen auf einen Sternplatz münden sollten, dem heutigen Hirteplatz. In dessen Mitte steht heute noch der im Jahr 1895 zum 25jährigen Bestehen der Kolonie errichtete Obelisk.

Damals wie heute in bester Gesellschaft

Die exklusiven Villen und Landhäuser wurden von Wohlhabenden Berliner Fabrikbesitzern, Künstlern, Bankiers, Beamten und Rentiers erbaut und bewohnt.

Als Hirte 1898 starb, hatte die Siedlung den Umfang von heute erreicht. Zwei Weltkriege und Jahrzente bis zur Wende hinterließen natürlich ihre Spuren. Doch auch dies ist mittlerweile Vergangenheit. Viele Gründerzeitbauten haben die Zeiten überdauert und wurden in den letzten Jahren liebevoll restauriert. Neugebaute Stadtvillen sind harmonisch in das Gesamtensemble integriert. So erstrahlt die Villenkolonie Hirschgarten heute gleichermaßen in altem und neuem Glanz.

Wer hier lebt, schätzt das niveauvolle Wohnumfeld inmitten einer gewachsenen Nachbarschaft. Ein schöner Ort zum Leben - und eine der begehrtesten Adressen in ganz Berlin.